JSON Feed – die neue Alternative zu RSS

Vorgestern wurde eine neue Idee für das Abonnieren von Newsfeeds veröffentlich. Analog zu RSS und Atom gibt es nun das neue Format JSON-Feed welches den Nachrichtenstrom in Form von JSON anstatt XML liefert.

Die Idee ist sehr interessant und einfach umzusetzen. JSON findet scheinbar immer mehr den Vorzug vor XML in diversen Schnittstellen. JSON ist hierbei wesentlich datensparsamer und strukturell einfacher in der Handhabung; trotzdem kann die Struktur per XSD definiert werden. Mal gucken wohin das führt. Auch in anderen Projekten habe ich die Vorteile zu schätzen gelernt, auch wenn es für die Serialisierung von Timestamps keine Spezifikation gibt 😀

Der JSON-Feed zu diesem Blog ist erreichbar unter

https://www.stefanberger.net/feed/json

Mehr Informationen zum Projekt gibt es unter jsonfeed.org

Neustart

Ich habe mich dazu entschlossen wieder einen kleinen Blog anzufangen in dem ich allgemeine Dinge, die mich beschäftigen, wahrscheinlich hauptsächlich technischer Natur, mit der Allgemeinheit zu teilen. Immer wieder suche ich im Netz stundenlang nach Lösungen für sehr spezielle Probleme. Der Blog soll hierbei nicht nur mir helfen, die Lösungen nochmal nachschauen zu können, sondern auch denjenigen die ebenfalls auf die gleichen Probleme stoßen.
Außerdem werde ich hier Reviews zu neuen Hard- und Softwareanschaffungen in unserem Haushalt posten.

Ablösung von Dropbox

Bisher verwendete ich Dropbox als Backup in der Cloud. Das Ziel dabei war möglichst einfach Datensicherheit auch im Falle eines Einbruchs oder Brands zu gewährleisten. Durch die verteilte Datenhaltung in Amazon S3 Servern sollte das möglich sein. Um den Datenschutz auch rechnung zu tragen, kann man ja sämliche Daten selber verschlüsseln bevor sie von Dropbox synchronisiert werden. Zum Beispiel sind mittels TrueCrypt auch hier inkrementelle Updates von großen Images (zumindest bei Nutzung von AES) möglich.

Wie dem auch sei sind 99 Dollar im Jahr für 100 GB schon etwas viel, wenn man bedenkt, dass man an die Daten ja auch nur kommt wenn man mit dem Internet verbunden ist und auch Zugang zu Dropbox hat. Von daher habe ich mich nun entschlossen, zwei Festplatten (1 TB Intenso bei Amazon für jeweils 59 EUR) zu kaufen auf denen meine Daten verschlüsselt und gespiegelt abgelegt werden. Eine der Festplatte wird dabei nicht bei mir zuhause sondern außerhalb gelagert um im Falle des Einbruchs oder Feuer die wichtigen Daten nicht gänzlich zu verlieren.